Wir, das sind Hella und Rolf Künnemann haben seit 1977 Hunde. Seit 2001 stolze Besitzer von Afghanen.

Wir wohnen im schönen Hildesheim mit dem 1000 jährigen Rosenstock und vielen historischen Bauwerken umrandet von Ausläufern des Harzes.

 

Wie alles Begann:

Auf drängen unserer ältesten, damals 11 jährigen Tochter, musste es unbedingt ein Langhaardackel sein.

So kam zu uns die Dackelhündin „Cora vom Julyhof“, im Alter von 4 Monaten.Bis sie zu uns kam, hatte sie es gar nicht schön. Geworfen in einer Zuchtstätte in Bayern. Gekauft haben wir sie bei einem Wiederverkäufer aus dem Raum Hannover. Es war unglaublich, wie sie dort gehalten wurde. Unser Tierarzt meinte, wir hätten eingutes Werk getan und der süßen Kleinen ein gutes Zuhause gegeben. Bis zum Alter von 10 Jahren begleitete sie uns und machte uns Freude. Sie war oft krank. Zuletzt hatte sie einen Tumor im Kopf, nicht mehr operabel. So mussten wir sie über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Nun wollte unsere Jüngste Tochter auch einen Hund.

So kam schon zwei Tage später die Mischlingshündin Tanja zu uns. Sie suchte dringend ein Zuhause. Ein kleines Wollknäuel im Alter von 6 Wochen. Der Tierarzt hatte keine Bedenken, dass wir sie schon mitnahmen. Die Umstände machten es erforderlich. Sie war ein richtiges Energiebündel und wurde ein richtiger „Berghund“. Jeden Urlaub verbrachten wir in den Tiroler Bergen. Dort fühlte sie sich wohl. Auch noch im Alter von 14 Jahren war sie schneller auf dem Berg wie wir. Ruhig halten konnte man sie nicht, obwohl sie zuletzt schon sehr krank war. Das Herz und die Lunge machten nicht mehr mit.

Die 14 Jahre die Tanja mit uns verbrachte, war eine schöne Zeit. Wir mussten sie aber gehen lassen. Ihre Blicke sagten es uns: „geht mit mir diesen letzten Weg, ich kann nicht mehr. So gingen wir am Nikolaustag 2000 mit ihr den Weg bis zur Regenbogenbrücke. Unsere Tochter, mein Mann und ich haben sie fest im Arm gehalten. Sie war nicht allein.

Nun kam eine schwere Zeit. Aber unsere erste Afghanenhündin wurde bald erwartet. So war Trauer und Freude gleichzeitig da.

“Cora”

  “Tanja”

Unsere Afghanen:

Ja, mein Mann wollte eigentlich nie Afghanen. - Doch dann kam eben alles anders.

Im Juli 2000 besuchten wir mit Freunden, die auch Afghanen haben, eine Ausstellung in

Hildesheim. Was sah mein Mann da? Einen 9 Monate alten Afghanenrüden.

Er wird Leo gerufen. Sein richtiger Name ist Nightwind It’s A Good Sign.

Mein Mann war begeistert von diesem Wollbündel und seinem atemberaubenden Temperament.

Da unsere Tanja zu diesem Zeitpunkt schon sehr krank war und wir wussten,

dass es mit ihr bald vorbei ist, entschieden wir uns aus dem nächsten

Wurf im Nightwind Kennel, eine Hündin zu nehmen. Martina und Thomas Kempken

sagten uns, dass es schon bald sein werde. Am 22. Dezember 2000 war es soweit.

Ja’Shari war da. Mit drei Wochen haben wir sie das erste Mal gesehen. Wir besuchten sie oft.

So konnten wir miterleben, wie schnell sie heranwuchs.

Im März 2001 holten wir unsere kleine Maus zu uns nach Hause. Es war toll zu sehen,

wie sie sich entwickelte.

Sie sollte aber nicht alleine bleiben. Eine zweite, eine Gespielin musste noch sein.

Wir waren nun süchtig nach Afghanen. So entschieden wir uns für eine zweite Hündin.

In England kam am Neujahrstag 2002 im Jahera Kennel von Nikki Deen unsere

kleine englische Lady Phedre zur Welt. Im Mai 2002 kam sie dann über den

Nightwind Kennel zu uns.

Da Tirol unser Urlaubsland ist und am 16.04.2002 im el Gran Matador Kennel von

Reinhard Gutwenger ein Wurf fiel, sahen wir sie schon, die süßen kleinen

Welpen im Alter von 4 Wochen. Wir nahmen dann im Septemberurlaub aus

Tirol unsere kleinen Maus Coco Chanel mit nach Hause.

So, nun hatten wir 3 von dieser wunderbaren Rasse, voller Stolz und Eleganz.

Langeweile gibt es seitdem bei uns nicht mehr. Ausstellungen werden besucht.

Auch zum Rennen geht es, denn unsere drei Racker verfügen alle über eine

gültige Rennlizenz.